Erotik Hörbuch Edition Box mit 12 CDs

Erotik Hörbuch Edition Box mit 12 CDs - erotisches Hörvergnügen in über 13 Stunden

Erotik Hörbuch Edition Box mit 12 CDs - erotisches Hörvergnügen in über 13 Stunden

Die hier vorliegende CD-Box mit Hörbüchern der erotischen Erzählung, ist eine Zusammenstellung bekannter Geschichten der schlüpfrigen, klassischen Literatur. Geprägt von alter Sprache sind die Hörbücher geeignet für Freunde der Zeiten, als die Frauen noch die Röcke gerafft haben und die Herren, manchmal recht uncharmant, die Frauen bedrängt und benutzt haben. Es findet sich hier keine neuzeitliche Pornografie. Die Sprache hat die Jahrhunderte überdauert und doch bleibt einem manchmal durch die Direktheit der benutzten Worte, nur das Erstaunen.
12 CD - über 13 Stunden Gesamtlaufzeit, genauer gesagt 815 min. (lt. Box) - Die Box wird empfohlen in der TV-Reihe "Paula kommt" des Senders Sixx in der Folge "Mach mich feucht" Staffel 5, Folge 4.

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Nachfolgend nun nähere Erklärungen und Beschreibungen zu den vorliegenden Geschichten:

Josephine Mutzenbacher : "Die Geschichte einer Hure" (3 CDs, 196 Min.)

Mutzenbacher Die Geschichte einer Hure CD Hörbuch

Im deutschen Sprachraum, als eine der ältesten erotsichen Romanfiguren bekannt, sind die Geschichten der Josefine Mutzenbacher. Eine Prostituierte oder wie man damals sagte eine Dirne aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Wien. Die fiktive Person soll nach den biografischen Erzählungen zwischen 1852 und 1904 gelebt haben. Die erste Schrift erschien 1906, als anonymes Werk. Als Autor gilt Felix Salten, ein österreich-ungarischer Schriftsteller, dessen bekanntestes Werk die Geschichte eines gewissen Rehkitz namens "Bambi" ist. Er selbst hat sich aber nie zu einer Verbindung zu den Büchern von Mutzenbacher geäußert.
Josefine erzählt als gestandene Frau aus ihrer Sicht ihre Kindheit, in einem Alter, in dem es heute (zurecht!) undenkbar wäre Kinder und Sexualität zu verbinden. So war auch der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften dies alles zuviel und so setzen man die Bücher 1982 auf den Index. Verhältnismäßig spät erst, weil die Geschichte erst in den 70ern in Deutschland durch eine Verfilmung bekannt wurde. Nach zahlreichen Gerichtsentscheidungen für oder gegen eine Indizierung wurde 1992 endgültig im Sinne des § 6 GjS gegen eine freie Veröffentlichung entschieden. Nach 25 Jahren, also 2017 gab man der trotz eindeutigen Jugendgefährung, der Kunstfreiheit den Vorzug.

In dem hier vorliegenden Hörbuch in einer Bearbeitung von Oliver Potthast und gelesen von der Schauspielerin, TV-Moderatorin und Synchronsprecherin Mareike Eisenstein aus dem Jahre 2007, ist natürlich keine entsprechende ungeeignete Alterangabe zu finden.

Textproben:

"... auf einer Waldlichtung machten wir halt und er sagte: "Möchtest Du meine Jungfer sein?" "Möchten schon", erwiderte ich lachend, "aber da sind sie ein bissel zu spät gekommen". Er runzelte die Stirn und sagte: "Das will ich aber. Du musst da jetzt herumgehen und Blumen pflücken und ich komm auf einmal und hau Dich hin und puder Dich. Du musst Dich recht wehren, aber schreien darfst Du nicht. Hörst Du?" Mir erschien diese Komödie blöd. Aber er redete mir lang zu und gab mir schließlich fünf Gulden im Vorraus, also tat ich ihm den Gefallen. Er ging hinter einen Baum und ich ging hin und her, als wenn ich allein wär und Luft schnappen wollte, dabei hatte ich ein bissel Angst. Auf einmal sprang er auf mich, packte mich an den Hüften, dass mir alle Rippen krachten und ich glaubte "jetzt werde ich ohnmächtig". Dabei sah ich sein entstelltes Gesicht dicht vor mir. Die Augen waren ganz starr und willd. Der Speichel tropfte ihm aus dem halboffnen Mund und er stammelte halbverständliche Worte. Ich wusste ja, dass das alles nur Komödie war und er dafür zahlte ein Mädel vergewaltigen zu können, aber er war so grauslich und grob, dass ich einen Riesenschreck bekam und ich schlug ihm mit beiden Fäusten ins Gesicht so stark ich konnte. Aber es war wie, wenn er nichts gespürt hätte.  Er biss sich in meine linke Brust fest und presste mir als ich schreien wollte die Hand vor den Mund, als ob er mir die Zähne eindrücken wollt. Er hatte eine riesen Kraft in sich und war wie verrückt! Mit dem linken Arm drückte er mich so ins Kreuz, dass mir schwarz vor Augen wurde. Und warf mich ins Gras und fiel schwer und hart auf mich. Jetzt wehrte ich mich wirklich und er riss an meinem Rocksaum und zwei Knöpfe sprangen mir von der Bluse ab, so wild war er. Dann rauften wir uns im Gras herum. Es war ihm gelungen meinen Schoß aufzureissen, aber ich presste die Schenkel mit Kraft zusammen und schlug ihm ins Gesicht. Dann hielt er meine Hände wieder fest und zwängte seine Knie, zwischen die meinen. Alles tat weh. Endlich war er soweit. Schwitzend und keuschend lag er auf mir, dass ich fast erstickte. Lange Zeit stieß er in mir herum. Es wollte und wollte ihm nicht kommen, weil ich ihn auch in die Eier gestoßen hatte. Das Vögeln tat ihm weh! Er stöhnte und wimmerte und wurde ganz blass, als er endlich ein paar Tropfen spritzte ....."

"... nachher fehlten mir aber die paar Kreutzer, die als Postgebühr zu erlegen waren und mein Erspartes hatte ich nicht bei mir. Schnell entschlossen zog ich den Briefträger ans Ende vom Gang, wo die Wasserleitungen in einem dunklen Winkel waren. Ich sah mich schnell einmal um, lehnte mich an den Rand und hielt mich, die Hände hinterm Rücken fest. Mein schäbiger Schlafrock rutschte von selbst auseinander und das Hemd darunter war kurz. Der Briefträger hatte schnell kapiert. Ich fühlte unten etwas heisses, festes und langes und hatte einen wunderschönen "Guten Morgen-Fick". Dabei war die Sache gar nicht so ungefährlich. Denn auf dem Korridor mündeten viele Türen und jetzt in aller Herrgottsfrühe, kamen die Weiber heraus, um Kübel auszuleeren und so. Aber zum Glück erwischte uns niemand und nach ein paar Stößen war der brave Briefträger soweit. Es war nicht viel, was er mir hineinspritzte, aber es war ja auch noch zeitig. Vielleicht hatte er in der Nacht seiner Frau das meisste geben müssen. Aber er rammelte so schön und leise, angeschaut habe ich ihn gar nicht recht. Ich hielt die Augen geschlossen und freute mich über mein Geld, dass ich jetzt fest in der Hand hielt. Dann spürte ich ein Busserl auf meinem Busen und der Briefträger rannte mit seiner abgewetzten Tasche in den nächsten Stock hinauf. Wahrscheinlich hat er dann die paar Kreutzer für mich bezahlt und kam damit viel billiger weg, als wenn er mich so hätte haben wollen..."

Arthur Schnitzler:  "Die Traumnovelle" (3 CDs, 208 Min.)

Arthur Schnitzler Die Traumnovelle CD Hörbuch

Die „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler erschien 1925/1926. In dieser Novelle geht es um eine Ehe, in der das Paar Jagd auf unerfüllte erotische Abenteuer macht, nur nicht untereinander. Beide gehen im Karneval fremd und erkennen, dass sie Lust auf mehr haben und auch in der Vergangenheit eigentlich schon hatten, aber nie die dargebotenen Gelegenheiten ergriffen haben, da beide ja verheiratet waren. Er erhält eindeutige Angebot einer anderen, die er nicht erwidern kann und seiner "Ausritte" bei einer Prostituierten und einem Maskenball (heute würde man wohl Swingerclub sagen) gehen auch schief. Sie flüchtet sich in SM- und Gewaltphantasien und ist im Prinzip nachträglich noch neidisch auf Ihren Mann, denn sie musste sich für die Ehe aufsparen, während er schon in jungen Jahren Sex haben konnte.
Eine berühmte Filmadaption des Stückes ist "Eyes wide shut" mit Tom Cruise und Ehefrau Nicole Kidman von Stanley Kubrick (u.a. Shining, Clockwork Orange, Full Metal Jacket) -


Textprobe:
"Wie heisst Du?", fragte Fridolin. "Na, wie werde ich denn schon heissen? Mitzi natürlich." schon hatte sie den Schlüssel im Haustor umgedreht, trat in den Flur und wartete, dass Fridolin ihr folgte. "Geschwind!", sagte sie, als er zögerte. Plötzlich stand er neben ihr. Das Tor fiel hinter ihr zu, sie sperrte ab, zündete eine Wachskerze an und leuchtete ihm vor. "Bin ich verrückt?" fragte er sich. "Ich werde sie natürlich nicht anrühren.". In ihrem Zimmer brannte eine Öllampe. Sie drehte den Docht weiter auf. Es war ein ganz behaglicher Raum, nett angehalten und es roch viel angenehmer, als z.B. in Mariannes Behausung. - Das Mädchen lächelt, näherte sich ohne Zudringlichkeit Fridolin, der sie sanft abwerte. Dann wies sie auf einen Schaukelstuhl, in den er sich gerne sinken ließ. "Bist gewiss müd' ", meinte sie. Er nickte und sie sagte, während sie sich ohne Hast entkleidete: "Na ja, so ein Mann, was der den ganzen Tag zu tun hat, da hats unsereiner leichter." Er merkte, dass ihre Lippen gar nicht geschminkt, sondern von einem natürlichen Rot gefärbt waren und machte ihr ein Kompliment darüber. "Ja warum soll ich mich denn schminken?", fragte sie. "Was glaubst denn Du, wie alt ich bin?" "20?", riet Fridolin. "17", sagte sie, setzte sich auf seinen Schoß und schlang ihren Arm um seinen Nacken. "Wer auf der Welt", dachte er, "würde vermuten, dass ich mich jetzt gerade in diesem Moment, in diesem Raum befinde? Hätte ich es selbst vor einer Stunde, vor 10 Minuten für möglich gehalten? Und: Warum? Warum?" - Sie suchte mit ihren Lippen, die seinen. Er bog sich zurück. Sie sah ihn groß, etwas traurig an, ließ sich von seinem Schoß heruntergleiten. Fast tat es ihm leid, denn in ihrer Umschlingung war viel tröstende Zärtlichkeit gewesen. Sie nahm einen roten Schlafrock, der über der Lehne des Bettes hing, schlüpfte hinein und presste ihre Arme vor die Brust, sodass ihre ganze Statur verhüllt war.

Textprobe:

Trotzdem breitete er die Arme nach ihr aus, um sie an sich zu ziehen, als ein anderes der Weiber sich von seinen Tänzern löste und geradewegs zu Firdolin gelaufen kam. Er wusste sofort, dass es seine Warnerin von früher war. Sie stellte sich an, als erblickte sie ihn zum ersten Mal. Sie flüsterte, doch so vernehmlich, daß man sie auch in der anderen Ecke hören mußte: „Bist du endlich zurück?“ und heiter lachend: „Es ist alles vergeblich, Du bist erkannt.“ und zu der Knabenhaftigen gewandt: „Laß' mir ihn nur für zwei Minuten, dann sollst du ihn gleich wieder haben, wenn du willst, bis zum Morgen.“ Noch leiser zu ihr, wie freudig: „Er ist es, ja, er!“ Die andere erstaunt: „Wirklich?“ und schwebte fort in die andere Ecke zu den Kavalieren. „Frage nicht“, sprach nun die Zurückbleibende zu Fridolin, „zudem wundere dich bitte über nichts. Ich versuchte sie irrezuführen, aber ich sage dir gleich, auf die Dauer wird es nicht gelingen. Flieh', ehe es zu spät ist. Und:  es kann jeden Augenblick zu spät sein. Und gib auch acht, daß man deine Spur nicht verfolgt. Niemand darf erfahren, wer du bist! Mit deiner Ruhe, mit dem Frieden deines Daseins wäre es so bald vorbei für immer. Geh!“ „Seh’ ich dich wieder?“ - „Unmöglich.“

John Cleland: "Die Memoiren der Fanny Hill" (3 CDs, 217 Min.)

John Cleland Die Memoiren der Fanny Hill CD Hörbuch
Die Geschichte rund um John Cleland und seinen Roman ist turbulent. Die Vollendung 1748/49 erfolgte im Gefängnis, in das er aufgrund seiner Schulden gesteckt wurde. Ein Verleger machte ihm das Angebot, den Roman, den er wohl schon während seiner Zeit als Soldat begonnen hatte zu veröffentlichen und mit den Geldern, die er dafür erhielt, konnte er seine Schulden bezahlen und kam daraufhin auch tatsächlich wieder auf freien Fuß. Aufgrund der Veröffentlichung, gegen die die Kirche wegen Beleidigung der Religion und der guten Sitten protestierte, wurde er abermals vor Gericht gestellt, aber nicht verurteilt. Das Buch aber wurde verboten in den USA erst wieder 1966 zugelassen. In Australien ist das Werk bis heute noch auf dem Index. 
Alle Versuche den Titel offiziell in Deutschland zu vertreiben (u.a. 1791 als "Das Frauenzimmer von Vergnügen") scheiterten und wurden teilweise als "unzüchtig" beschlagnahmt. Erst 1969, also fast 200 Jahre später, hob der Bundesgerichtshof in Karlsruhe diverse Entscheidungen zur Verbreitung pornographischer Schriften nach § 184 StGB auf.

Fanny Hill wird als Jugendliche von einem Gönner aus dem Bordell gerettet, noch bevor sie dort den Dienst antreten muss. Als dieser Mann sie verlassen muss, landet sie nun wirklich als Prostituierte in diversen Etablissements, um über die Runden zu kommen. Sie schildert in diesem Buch in zwei Briefen an eine Freunde Ihre Lebensgeschichte.

Textprobe:
"Charlie hatte schnell die Tür verriegelt, eilte auf mich zu, nahm mich in die Arme, hob mich auf und presste seine glühenden Lippen auf die meinen und legte mich zitternd, furchtsam, sterbend von Begierde und in Tränen aufs Bett, wo seine Ungeduld ihm nicht die Zeit ließ, mich mehr zu entkleiden, als mein Halstuch aufzulösen, mein Oberkleid und die Schnürbrust. Mein Busen war jetzt bloß und hob sich unter heftigem Herzschlag. Seinen Augen bot sich ein Paar schwellender, harter Brüste eines Mädchens von sechzehn Jahren, das eben erst frisch vom Lande gekommen und noch unberührt war. Aber nicht ihre Weiße, ihre Form und ihre widerstrebende Härte konnten seine Hand festhalten, die frei umher schweifte. Meine Röcke und mein Hemd waren bald aufgehoben und der stärkere Anziehungspunkt lag offen vor ihm. Die Angst verursachte, dass ich ganz mechanisch meine Schenkel schloß, aber seine Hand stahl sich hinein, löste sie und eröffnete den Hauptangriff."

Textprobe:
"Durch meine Führung war indessen die Spitze seiner unbändigen Maschine so geschickt geleitet, dass, als ich sie genau vor der zarten Öffnung fühlte, eine günstige von mir begegnete, wodurch die Lippen, die stark ausgedehnt waren, dem Ungetüm nachgaben und wir beide fühlten, dass er Quartier gefunden hatte. Nun verfolgte er seinen Weg, drängte sich bald durch heftige, mich sehr schmerzende Stöße wenigstens so tief ein, dass er seines Bleibens so ziemlich gewiss war. Hier blieb er stecken und ich fühlte eine mischung von Schmerz und Vergnügen, die unbeschreiblich war. Ich fürchtete weniger, dass er mich weiter aufspalten, als dass er zurückziehen möchte. Es schmerzte mich ihn zu behalten, aber noch mehr, ihn vielleicht zu verlieren. Das Gefühl des Schmerzes hatte indessen die Oberhand und in mir wirkten die heftigen Bewegungen, mit denen er seine Stöße fortsetzte, um tiefer einzudringen..."


Ladies Night - 1 CD - 58 Min.

Diese CD enthält Kurzgeschichten erotischer Fantasien der Neuzeit von Andrasch Klee und Carlos Langer, über die nur wenig bekannt ist.

Ladies Night CD Hörbuch

Carlos Langer - Die brave Hausfrau
Nach aussen hin gab Karin die brave Hausfrau und Mutter, die das Haus in Ordnung hält und sich liebevoll um die drei Kinder kümmert. Sie ist eine attraktive Frau, Mitte 30, schulterlange braune Haare, grüne Augen. Etwas über 1,60m groß, schlank und mit schönen Brüsten gesegnet. Sie gefiel sich und manch einem Mann auf der Straße fiel sie ebenfalls angenehm auf. Seit 10 Jahren ist sie verheiratet. Sie liebt ihren Mann und möchte sich auf keinen Fall trennen. Doch der Alltag nagt an ihr und ihrer Beziehung. Drei Kinder liessen anfangs keine Zeit etwas zu vermissen, doch als die Kinder zusehends selbständiger wurden, merkte sie, dass sie wieder Lust hatte wegzugehen, andere Leute kennenzulernen. Doch ihr Mann war in einer Führungsposition und musste immer mehr und länger arbeiten und hatte keine Lust auf Unternehmungen oder Sex.

Carlos Langer - Die Lehrerin
Claudia konnte in den letzten 5 Jahren, auf ein interessantes, aber auch ungewöhnliches Sexleben zurückblicken. Zum einen, konnte und wollte sie fast immer und zum anderen war sie so gutmütig gegenüber dem anderen Geschlecht, sodass jeder Mann bei ihr seine Chance bekommen konnte. Mehrmals wöchentlich ging sie in die Disco der nahegelegenden Kleinstadt und liess sich von dort nur zugerne von den Männern abschleppen. Sie legte es absolut darauf an, dass sie abgeschleppt wurde. Ein sexy Outfit war Pflicht. Meist trug sie kurze Röcke und helle, enge Oberteile. Ihr knackiger Hintern und ihre schönen Brüste sollten möglichst gut zur Geltung kommen. Unterwäsche trug sie nie in der Disco, weder BH noch Höschen. Und wenn sie merkte dass ein Mann auf sie aufmerksam wurde, dann sorgte sie auch dafür, dass er sah, dass sie keine Wäsche trug.

Andrasch Klee - AUS
Anna saß in ihrem Lieblingssessel, schaute aus dem Fenster hinaus, ohne etwas wahrzunehmen und spürte nicht einmal die Tränen, die ihr die Wangen herunterkullerten. Jan war weg. Nicht zum ersten Mal, wie oft hatten sie sich in den letzten drei Jahren getrennt. Wie oft waren sie sich nach höchstens zwei Wochen wieder in den Armen gelegen, weil sie ohne einander nicht aushielten. Jan war weg, diesmal für immer. Er hatte sich für das Leben mit seiner Frau entschieden und gegen Anna. Aus. Vorbei. Für immer. Annas Gedanken träumten sich zu ihrem ersten Treffen. Sie kannten sich nur vom Telefon und Jan hatte wenig Gemiensamkeiten mit Brad Pitt oder George Clooney. Anna wäre sicher, auch nur ohne sich einmal umzudrehen, an ihm vorbeigegangen, wenn sie nicht das Auto als Erkennungszeichen erkannt hätte. Aber etwas magisches war von Anfang an zwischen ihnen. Schon am Telefon zog Jan sie in seinen Bann, aus dem es kein Entrinnen gab. Sie wusste, er war verheiratet und es würde nur ein Liebelei auf Zeit geben. Das war normalerweise nicht ihr Stil, aber was ist schon normal.


Erotische Erzählungen der Weltliteratur 1 CD, 77 Min.

Erotische Erzählungen der Weltliteratur CD Hörbuch

Die Nonne - Casanova

Dies ist aus dem dritten Kapitel der Erinnerungen von Giacomo Casanova mit dem Titel "Ende meines Abenteuers mit der Nonne von Chambéry" gelesen von Mareike Eisenstein.

"Während ich sie ansah, bemerkte ich, daß sie träumte. Ihre Lippen flüsterten Worte, die ich nicht verstand. Aber die Wollust, die sich auf ihren strahlenden Zügen malte, ließ mich erraten, wovon sie träumte. Ich warf meine Kleider ab, und es dauerte keine zwei Minuten, so lag ich gegen ihren schönen Leib gepreßt. Nur wußte ich nicht recht, ob ich ihren Schlaf nachahmen oder ob ich versuchen sollte, sie aufzuwecken, um die Lösung unseres Dramas herbeizuführen, die sich, wie mir schien, nicht mehr aufschieben ließ.
Meine Ungewißheit dauerte nicht lange; denn die Bewegungen, die sie unwillkürlich machte, sobald sie an dem Heiligtum der Liebe den Priester fühlte, der das Opfer vollziehen sollte, zeigten mir deutlich, daß sie fortträumte und daß ich sie nur glücklich machen konnte, indem ich ihren Traum in Wirklichkeit verwandelte."

Die Edelfrau - Balzac

Honoré de Balzac: Honor - Die Edelfrau als Dirne, Kapitel 20, gelesen von Christiane Imdahl.

"Holla, Rudolf, wir stecken alle unter einer Decke und sagen nichts weiter. Also komm, diese himmlischen Seligkeiten zu kosten. Hier drin weilt eine Hofdame, eine Freundin der Königin, die brünstigste Venuspriesterin, die jemals auf Erden weilte. Sie ward erzeugt, als das Paradies jubelte, die Natur in Lust erbebte, die Pflanzen Hochzeit feierten, die Tiere vor Gluten barsten und alles in Liebesflammen lohte. Ob sie aber gleich im Stande wäre, einen Altar zum Lotterbette zu machen, so ist sie doch wiederum zu selbstbewußt, um sich sehen zu lassen oder durch Sprechen zu verraten. Doch was bedarf es des Lichtes, wo ihre Augen Flammen sprühen, was der Worte, da ihre Bewegungen die es an Hurtigkeit dem flinken Wilde gleich tun, alles sagen. Nun, mein Lieber, packe solch feuriges Roß recht fest in die Mähne, nimm guten Sitz und laß dich nicht abwerfen, denn sonst könntest du im Handumdrehen am Balken kleben wie eine geklatschte Fliege. Sie lebt nur auf den Kissen des Bettes, loht Tag und Nacht und giert nach dem Manne. Unser armer Giac ging dabei drauf: in einem Frühjahr war ihm das Mark ausgesaugt. Doch wer gäbe nicht gern für solche Jubelnacht ein Dritteil, für eine zweite gar seine ganze ewige Seligkeit daran!"

In fremden Betten - Boccaccio

Dekamerone oder die 100 Erzählungen - Kapitel 87 von Giovanni Boccaccio, gelesen von Antje Glatz

Nachdem die Wirtin herumgesucht und gefunden hatte, daß nichts von Bedeutung umgefallen war, hielt sie es nicht für nötig, Licht anzuzünden, sondern schalt die Katze und ging wieder in ihr Zimmer, und tappte im Finstern richtig bis an das Bett ihres Mannes. Wie sie aber die Wiege nicht vor demselben fand, dachte sie bei sich: "O weh mir! Da hätt ich wahrlich bald einen schönen Streich gemacht und wäre gerade zu meinen Gästen in's Bett gestiegen." Sie ging also ein wenig weiter, bis sie die Wiege fand, legte sich in das Bett vor welchem diese stand, und folglich zu Adrino, indem sie glaubte, sich bei ihrem Manne niederzulegen. Adrino, der noch nicht wieder eingeschlafen war, empfing sie mit Freuden und ohne ein Wort zu sagen, legte er sich ihr an Bord und enterte wie ein tapferer Freibeuter, zum großen Behagen des Weibchens."

Klabund - Erotsiche Geschichten - 1CD, 59 Min.)

Klabund Erotische Geschichten

Klabund, eigentlich Alfred Georg Hermann Henschke war ein deutscher Schriftsteller, verfasste mehrer Prosa-Stücke, hier als "Erotische Geschichten" gesammelt. Gelesen von Mareike Eisenstein.

Abenteuer - Der Jockey - Der Kammerdiener - Der kleine Lorbeer - Das Mädel - Professor Runkel

Die Dame, der überspannten Liebkosungen des Grafen müde – ihre Liebe zu ihm war ja immer nur recht oberflächlich und durch sein Vermögen sehr mitbestimmt gewesen –, verlangte nach Zerstreuungen und Abenteuern, die alle Theater- und Varietélogen, die ihr der Graf zur Verfügung stellte, nicht gewähren konnten. Da sie täglich Gelegenheit hatte, Alberts sehr bescheidenes, aber unbeugsames Auftreten zu bewundern, das durch die verkniffene Selbstzucht, die er übte, noch gesteigert wurde, argwöhnte sie in ihm, was Bildung in den Dingen der Welt anbetraf, einen ihr Verwandten. Der Graf dünkte sie hin und wieder von einer beängstigenden Feinheit des Geschmacks in Sachen der Kunst, der Musik zum Beispiel, und so fühlte sie sich bald zu Albert im rechten Sinne des Wortes hingezogen. Er hielt ihres Schicksals Fäden in seiner Hand gespannt. (Der Kammerdiener)
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